Schattenkinder

Ein geschwächtes Kind in der Familie ist kein schönes Schicksal.
Es ändert sich alles - für jedes Familienmitglied.
Eltern stehen mit diesen Schicksal einer besonderen Herausforderung gegenüber.
Bruder oder Schwester - noch Kinder - wissen gar nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen.

Die Geschwister der kranken Kinder prägt diese Zeit nachhaltig.
Sie übernehmen früher Verantwortung, funktionieren.

Sie lernen früh und schnell, Rücksicht zu nehmen, selbstständig zu sein.
Ihre Ansprüche zurückzustellen, denn das Geschwisterteil ist ja krank, benachteiligt, hat eher Grund, sich zu beklagen - so sagt man...

Sie stehen im Schatten.

Ihr Schicksal scheint keins zu sein.

Sie wollen ihre Eltern nicht noch mehr belasten können.

Kinder sind loyal.
Daraus entsteht oft ein überhöhter Leistungsdruck, der im Erwachsenenalter anhält.

Und oft wird diese frühe Verantwortung verteidigt, ohne zu merken, wie dieses Erlebnis der Kindheit  noch immer prägt.


Ich habe selbst die Erfahrung gemacht als Schattenkind und weiß daher sehr genau, wo diese jahrelange Erfahrung im Leben gravierend Einfluss nimmt.

Ich weiß auch, wie man aussteigt.

 

Perfektionismus, Kontrolldenken, Sicherheitsdenken, Anerkennung suchen, endlich gesehen werden ...

Alles kindliche Schutzstrategien, die eigentlich nicht mehr zeitgemäß sind.
 
Von außen ahnt das niemand:
Die Fassade stimmt!

Man funktioniert.

Man ist erfolgreich.

Glaubenssätze haben sich tief eingebrannt. Sind nur zu erkennen, wenn man sich selbst schonungslos reflektiert.

"ich will auch gesehen werden"
"ich bin nicht gut genug"
"ich bin nicht geliebt"

"ich gehöre nicht dazu"
"ich muss perfekt sein, die Kontrolle behalten"
"ich muss den Erwartungen entsprechen"
"ich brauche keine Hilfe. Ich schaff das allein"

"ich bin nichts Besonderes"
 
Es geht nicht darum, seine Geschwister und Eltern nicht zu lieben.


Die Lösung liegt nicht in Vorwürfen und Schuldzuweisungen.

 

Das ist in meiner Arbeit prinzipiell keine Option, weil die Lösung liegt ganz einfach in einem selbst!
Ich möchte Ihnen gern helfen, Ihre Lösung finden.
Einen Abschluss finden und sich entwickeln können.